Es gab eine Zeit, da habe ich bei dem Wort Nahrungsergänzungsmittel innerlich mit den Augen gerollt. Die Welt konnte nicht groß genug sein und nichts war zu viel. Bis … nun ja, bis der Körper auf einmal Signale sendete die anfänglich noch subtil waren, dann aber deutlicher wurden.
Bei mir war das der Moment, wo mir gesagt wurde, ich darf nicht mehr Blutspenden, weil ich eine Anämie habe. Ich musste ehrlich erstmal Googlen damals, weil ich dachte, ach du schei… was habe ich?
Eine Anämie (Blutarmut) ist ein Mangel an funktionstüchtigem rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin) oder roten Blutkörperchen (Erythrozyten), wodurch der Sauerstofftransport im Körper gestört ist. Symptome sind häufige Müdigkeit, Leistungsabfall, Blässe, Schwindel, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit bei Anstrengung, Herzrasen. Die häufigste Ursache ist Eisenmangel, gefolgt von chronischen Erkrankungen oder Blutverlust. Vitaminmangel: Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure.
Na Bravo. Und prompt sagte meine Ärztin damals, kein Problem, sie bekommen Eiseninfusionen und dann geht das schon wieder. Für mich war da garnichts mehr in Ordnung. Mir stellte sich die Frage, woher kommt das bitte? Blut ist dein Lebensfluss, bei Stress verdickt sich das Blut oft, was auf eine Kampf-oder-Flucht-Reaktion hindeutet. Mein Gefühl saget mir, schau jetzt genau hin, irgendwas kann da nicht stimmen. Das war mein erster Startschuss. Ich habe noch mehrere gebraucht *grins – kennst du es auch?
Ich habe es nicht gleich umgesetzt. Dazu mussten sich noch eine weitere Diagnose und ein Zustand dazugesellen, bis ich den wink des Zaunpfeils verstanden habe.
Früher hätte ich gedacht: Klar. Noch eine Dose Pulver im Küchenschrank. Genau das hat mir im Leben gefehlt. So cool wie ich war.
Heute sehe ich das allerdings komplett anders.
Und weißt du warum? Weil ich irgendwann verstanden habe, warum so viele Frauen zwischen 30 und 55 komplett erschöpft sind, obwohl sie eigentlich „alles richtig machen“.
Zack… die Bohne. Da ging mir endlich ein Licht auf. Und nicht nur mir!
Kompliziert und überflüssig: So habe ich früher über Nahrungsergänzungsmittel gedacht
Früher hatte ich ein ziemlich simples Weltbild.
Wenn man sich halbwegs normal ernährt, braucht man keine Ergänzungen – das war schon fast ein Motto geworden.
Punkt.
Ich dachte:
- Obst essen reicht
- Gemüse essen reicht
- Bewegung reicht
Und ehrlich gesagt hatte ich auch wenig Zeit, mich tiefer damit zu beschäftigen.
Als 70 Stunden Vollzeit Frau, war dein kaum mehr Zeit um mich über meine Gesunde Gewohnheiten (ich hatte keine) gedanken zu machen. Später dann als Mama, nach dem ganzen Dauerstress, fühlt sich jeder zusätzliche Gesundheitstipp auch nur wie eine weitere To-do-Liste an.
Das Problem dabei: Ich habe die Realität moderner Ernährung komplett unterschätzt.
Denn was viele vergessen:
Unser Körper lebt heute in einem ganz anderen Umfeld als noch vor 50 Jahren.
Stress, Umweltbelastung, E-Smog, Medikamente, hormonelle Veränderungen, Schlafmangel.
Gerade Frauen mit Endometriose, hormonellen Herausforderungen oder Dauererschöpfung merken das extrem.
Und dann passiert etwas, das ich selbst erlebt habe: du funktionierst, aber dein Körper läuft nur noch auf Notstrom.

Warum ich meine Meinung über Nahrungsergänzungsmittel geändert habe
Meine Meinung hat sich nicht an einem Tag geändert. Sie hat sich verändert, als ich begann zu verstehen, was eigentlich im Körper passiert, wenn wichtige Nährstoffe fehlen.
Denn Nahrungsergänzungsmittel sind im Grunde nichts Mystisches.
Die Definition ist ziemlich simpel:
Nahrungsergänzungsmittel sind konzentrierte Lebensmittel, die die normale Ernährung ergänzen sollen.
Mehr nicht, keine Zauberei, kein Hokuspokus.
Einfach eine Unterstützung für den Körper.
Und wenn du dir anschaust, wie viele Frauen mit diesen Themen kämpfen, ergibt das plötzlich Sinn:
- chronische Erschöpfung
- hormonelle Schwankungen
- Entzündungen im Körper
- Verdauungsprobleme
- Endometriose
- Gewicht, das Achterbahn fährt
Holy Moly. Das betrifft gefühlt jede zweite Frau oder Mama.
Heute weiß ich: Nahrungsergänzungsmittel können eine echte Unterstützung sein
Heute sehe ich Nahrungsergänzungsmittel nicht mehr als „Lifestyle-Trend“, sondern als Werkzeug.
Besonders für Frauen, die ständig funktionieren müssen und zwischen 5 Rollen jonglieren. Und zwar dauerhaft. Die Natur hat Stress nur kurzfristig gesehen als sinnvoll eingebaut. Wir Menschen schaffen es aber, den Stress nicht mehr abzubauen respektive zu beenden. Wir ziehen unsere Konflikte in einer Dauerschleife mit uns rum und wundern uns, warum wir keine Kraft und keine Energie oder Nerven mehr haben. Das ist so, wie wenn du einmal Tankst und dich wunderst, warum dein Fahrwerk es nicht noch 1000mal um die Erde schafft.
Ein paar Beispiele, die ich selbst spannend finde:
1. Entzündungshemmende Nährstoffe
Viele Herausforderungen im Körper hängen mit stillen Entzündungen zusammen.
Bestimmte Nährstoffe können den Körper dabei unterstützen, damit besser umzugehen:
- Omega-3-Fettsäuren
- Antioxidantien
- Vitamin C
- sekundäre Pflanzenstoffe
Gerade Frauen mit Endometriose beschäftigen sich intensiv mit entzündungshemmender Ernährung. Wobei ich da meine ganz eigene Gedanken dazu gemacht habe. In der Schulmedizin gibt es Wort Endungen, die auf einen bestimmten Zustand bzw. Geschehen im Körper hinweisen, wie z.B. …ose (Endometriose, Multiple Sklerose usw.) und dann wie z.B. …itis (Neurodermitis, Hepatitis usw.). Ose deutet an, dass es ein chronisches, langanhaltendes Geschehen im Körper passiert und itis deutet an, das etwas entzündliches im Körper passiert.
Nach dieser Überlegung müsste also Endometriose nicht ein entzündliches Gewschehen sondern ein chronisches Geschehen im Körper sein. Und genau das war bei mir der Fall. Ich hatte keine Entzündung sondern ein chronisches, langanhaltendes und nicht abgeschlossenes Geschehen in meinem Körper.
Was wiederum bedeutet, dass der Körper fast pausenlos mehr Aufwand betreibt um damit fertig zu werden und benötigt dadurch deutlich mehr an „Futter“ zum verwerten. Schafft man das mit einer normalen Ernährung? Mitnichten. Schon garnicht mehr mit den Lebensmitteln, die wir heute auf den Tisch kredenzen. Selbst Biolebensmittel haben heute nicht mehr die Nährstoffmengen, wie vor 50 Jahren.
Die Hopi als ein Volk amerikanischer Ureinwohner haben in einer Prophezeiung geschrieben „sie werden vor vollen Tellern sitzen und trotzdem verhungern“. Das beschreibt ein Paradoxon unserer modernen Ernährung: Wir essen kalorienreich, aber nährstoffarm. Trotz Überfluss leiden Zellen Mangel, da industrielle Nahrung oft vitalstoffarm ist, was den Stoffwechsel blockiert. Es handelt sich um ein Phänomen, bei dem trotz „voller Töpfe“ der Körper nicht in Balance ist.
Daher reicht manchmal Ernährung allein nicht aus.

2. Ballaststoffe – der unterschätzte Superstar
Wenn du Mütter fragst, was sie den ganzen Tag essen, kommt oft sowas wie:
„Schnell ein Brot… einen Kaffee… und abends irgendwas.“ Ballaststoffe bleiben dabei häufig auf der Strecke.
Dabei spielen sie eine riesige Rolle für:
- Darmgesundheit
- Verdauung
- Stoffwechsel
- Hormonbalance
Der Darm beeinflusst mehr Prozesse im Körper, als viele denken. Wenn der Darm gestresst ist, ist oft der ganze Körper gestresst. In meinem Beitrag Darmgesundheit spreche ich genau über dieses Phänomen.
3. Energie auf Zellebene
Viele Frauen sagen: „Ich schlafe acht Stunden und bin trotzdem müde.“
Das ist kein persönliches Versagen sondern dein Körper arbeitet ununterbrochen. Verstehe mich bitte richtig, das ist seine Aufgabe, nur gibt es keine echte Erholungsphasen mehr. Phasen zum auftanken zum regenerieren und unsere täglichen Konflikte werden aufgeschoben, weggedrückt statt abgeschlossen.
Zellen brauchen:
- Vitamine
- Mineralstoffe
- Spurenelemente
- Aminosäuren
Fehlt etwas davon dauerhaft, merkt du das. Nicht sofort aber irgendwann.

Fakt ist: Viele Frauen haben echte Nährstofflücken
Hier ein Fakt, der mich damals wirklich überrascht hat.
Studien zeigen, dass ein großer Teil der Bevölkerung nicht ausreichend mit bestimmten Mikronährstoffen versorgt ist.
Besonders häufig fehlen:
- Vitamin D
- Magnesium
- Omega-3
- Eisen
Und jetzt stell dir eine Mama vor, die:
- wenig schläft
- viel Stress hat
- oft unregelmäßig isst
Da wird schnell klar, warum Energie plötzlich Mangelware ist.
Was mir persönlich geholfen hat
Der größte Gamechanger war für mich nicht ein einzelnes Produkt, es war eine neue Sichtweise.
Ich habe angefangen zu fragen: „Was braucht mein Körper wirklich?“
Dabei helfen mir heute Dinge wie:
- gezielte Nahrungsergänzung – Beauty für Haut, Haare & Nägel* und Women+ mein Zweiter Frühling*
- ballaststoffreiche Ernährung – CellReset Program einmal im Jahr (hierzu kommt ein neuer Beitrag von mir)
- entzündungshemmende Lebensmittel – mein selbstgemachter Joghurt – stichfest* oder als Drink*
- eine klare Morgenroutine – Obst & Gemüse* zum Frühstück*
Und ja, ich nutze auch gezielt Supplement-Kombinationen, die meinen Alltag unterstützen.
Wenn dich interessiert, welche Kombination ich persönlich nutze, findest du hier meinen Artikel dazu:
👉 Optimal-Set für mehr Energie im Alltag
Dort erkläre ich Schritt für Schritt, wie ich meine Routine aufgebaut habe.
Typische Fragen zu Nahrungsergänzungsmitteln
Sind Nahrungsergänzungsmittel wirklich nötig?
Nicht jeder Mensch braucht sie zwingend.
Aber bei Stress, einseitiger Ernährung oder erhöhtem Bedarf können sie eine sinnvolle Ergänzung sein.
Helfen Nahrungsergänzungsmittel bei Endometriose?
Sie ersetzen keine medizinische Behandlung. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass die essentiellen Aminosäuren eine gute Unterstützung bieten.
Viele Frauen achten bereits auf eine entzündungsarme Ernährung und eine gute Nährstoffversorgung, um ihren Körper zu unterstützen.
Was sind die wichtigsten Nährstoffe für Frauen?
Das hängt vom individuellen Bedarf ab.
Häufig werden jedoch genannt:
Wie finde ich die richtigen Nahrungsergänzungsmittel?
Wichtig ist Qualität, Zusammensetzung und persönliche Bedürfnisse.
Deshalb macht es Sinn, sich zuerst mit Ernährung, Stresslevel und Lebensstil zu beschäftigen.
Fazit: Meine Meinung hat sich komplett gedreht
Früher dachte ich, Nahrungsergänzungsmittel seien überflüssig.
Heute weiß ich: für viele Frauen können sie eine sinnvolle Unterstützung sein. Nicht als Wundermittel, sondern als Teil eines größeren Bildes.
Ernährung.
Bewegung.
Stressmanagement.
Wenn alles zusammenspielt, merkt man plötzlich: die Energie kommt zurück, der Kopf wird klarer und der Körper fühlt sich wieder mehr nach Zuhause an.
Wenn ich das damals gewusst hätte, hätte ich mir einige erschöpfte Jahre sparen können.
Und genau deshalb spreche ich heute so offen darüber.
Wenn du bereit bist, kannst du das umsetzen.
P.S. Wenn du dich mit Frauen austauschen möchtest, die gerade genau an diesem Punkt stehen, komm gern in meine Telegram-Gruppe. Dort teilen wir Erfahrungen, Tipps und kleine Alltagsstrategien für mehr Energie.
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